Paradigmen, Dogmen und Konzepte

Objektorientierte Programmierung (OOP) ist das Mainstream-Programmierparadigma der heutigen Zeit. Dies zeigt sich nicht nur durch die Tatsache, dass die beiden industriell wichtigsten Programmiersprachen Java und C++ diesem Paradigma folgen, sondern auch etwa darin, dass die verbreitetsten, sogenannten sprachunabhängigen Programmierhilfen, nämlich Design Patterns und die Unified Modeling Language (UML) dieses Paradigma voraussetzen. Nach einer Klärung der grundlegenden Begriffe beschreibe ich Eigenarten und Vorzüge der OOP, sowie im Anschluss Probleme dieses Paradigmas und geäusserte Kritik; anschließend gehe ich auf Konzepte alternativer Paradigmen (Logik- und funktionale Programmierung) vor dem Hintergrund der Frage ein, ob diese eine Lösung der Probleme der OOP darstellen können. Hier stellt sich die Frage, inwiefern es notwendig ist, in bestimmten Paradigmen zu bleiben oder ob sich diese nicht vielmehr in Konzepte zerlegen lassen, welche sich im Sinne pragmatischer Lösungen neu zusammensetzen lassen.

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